Unser Woltersdorf kämpft für die sofortige Beseitigung des Kita Notstandes

Bereits bis Sommer 2015 könnte der Kitanotstand in Woltersdorf nahezu beseitigt sein. Nach dem Vorschlag von UW könnten auf einem gemeindeeigenen Grundstück Ecke Vogelsdorfer Straße und Postsiedlung zwischen 60-90 Kitaplätze als Übergangslösung geschaffen werden. Kurzfristig können speziell für Kitas konzipierte Containern gemietet werden. Die Gemeinde muss lediglich einen tragfähigen Untergrund für die Container und Parkplätze herrichten sowie Ver- und Entsorgungsanschlüsse auf dem Gelände installieren. Es wird nur entsprechend der tatsächlich benötigten Kapazitäten geplant. Durch den modularen Aufbau wird verhindert, dass unnötige Überkapazitäten geschaffen werden, die der Gemeinde viel Geld kosten. Und genau auf dieser Grundlage kann am gleichen Standort eine neue Kita entstehen, welche bei Inbetriebnahme in 2-3 Jahren die Container ablösen wird.
Derzeit gibt die Gemeinde viel Geld für Kinder aus, die wegen des fehlenden Kita-Angebotes in Woltersdorf in anderen Gemeinden untergebracht werden müssen. Diese Mehrkosten fallen bei Umsetzung dieses Konzeptes weg, was den Gemeindehaushalt erheblich entlastet. Am kommenden Donnerstag, muss die Gemeindevertretung entscheiden, ob sie das Angebot der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf 30 Kita Plätze annimmt – oder eine nachhaltige, bereits in vielen Kommunen umgesetzte Lösung für bis zu 90 Kindern anstrebt. Neben den Vorteilen des Betriebes im Verbund mit den vorhandenen gemeindeeigenen Kitas, der guten Anpassung an den tatsächlichen Bedarf und der kurzfristigen Versorgung der Kinder spielen auch die Kosten eine Rolle. Diese liegen pro Kind bei der Übergangslösung voraussichtlich deutlich niedriger als beim AWO Konzept.
All dies dürfte dem Landkreis als Aufsichtsbehörde erfreuen. Hört man doch, dass die Gemeinde Woltersdorf von dieser Seite immer wieder zur Erfüllung seiner gesetzlichen Vorgaben zur Schaffung von Kitaplätzen gedrängt wird. Und dieses Übergangskonzept kann der große Wurf werden. Am Donnerstagabend wissen die Eltern von 90 Woltersdorfer Kindern mehr.